7 Fragen an eine alleinerziehende und berufstätige Mama

Heute habe ich mal einen etwas anderen Blogpost für euch. Und zwar möchte ich euch eine ganz liebe Mama vorstellen.

Ursula ist 27 Jahre jung und Mama eines 2jähigen Sohnes. Alleinerziehend und berufstätig.

Mama und alleinerziehend


Ich fand diese Konstellation von alleinerziehend und berufstätig so interessant, dass ich Ursula kurzerhand 7 Fragen gestellt habe. Aber lest einfach selbst... :-)

7 Fragen an eine alleinerziehende Mama



1. Du bist alleinerziehend von einem 2 jährigen Sohnes und berufstätig. Ist es schwer für dich Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen? Wie hast du die Kinderbetreuung geregelt, während du arbeiten bist? Ich bin alleinerziehend seit mein Kind geboren ist, da der Papa sich selbst eher wie ein Kind benommen hat. Jetzt, seit wir getrennt sind, kommt halt einfach dazu dass wir, also Maximilian und ich, alleine leben und ich alleine für unseren Lebensunterhalt aufkomme. Also Zeitmanagement ist schon gefragt, da ich 25h arbeite, aber es ist alles machbar. Mein Sohn ist bei meiner Mutter während ich arbeite, was vieles erleichtert. Ich arbeite nur vormittags und meine Mum immer ab 16 Uhr. Also perfekt. Wäre es anders wüsste ich nicht wie es laufen sollte. Würde wohl auch gehen, weils halt einfach muss. Darum ziehe ich vor jeder Alleinerziehenden den Hut, die es familiär nicht so toll hat wie ich.


2. Hast du auch manchmal die Möglichkeit, einfach nur Ursula zu sein, ohne Kind. Wenn ja, wie gestaltest du die wenige Freizeit? Dank meiner wirklich wahnsinnig tollen Familie hab ich auch die Möglichkeit mal aus dem Alltag auszubrechen und einfach ICH zu sein.  Meistens nehm ich mir dann nen Abend "frei" und geh mit Freunden was trinken, mal essen oder ins Kino. Aber auch die ein oder andere durchtanzte Nacht darf nicht fehlen. :-)
Frisörbesuche zählen auch als Urlaub ;-)

3. Hast du Zukunftsängste oder gehst du durchwegs positiv gestimmt in die Zukunft? Wie stellst du dir die Zukunft vor?

Angst hab ich generell nicht. Ich bin von Haus aus ein sehr positiv gestimmter Mensch und leb nach dem Motto: alles zu seiner Zeit. Es kommt alles wie es muss und es wird schon alles werden was noch nicht passt. Manche denken vielleicht das wäre dumm oder naiv, aber ich mach halt einfach aus jeder Situation das beste, daher kann ich so denken und das ein oder andere einfach lockerer nehmen oder so hinnehmen wie es kommt. Geldsorgen hab ich schon auch, aber irgendwie gehts immer. Ich verzichte halt dann auf manches oder auch vieles. Was aber OK ist für mich.


4. Gibt es etwas an deinem Leben, egal was, das du gerne ändern oder verändern möchtest?

Ändern möchte ich grad gar nix. Uns gehts seit der Trennung vom Papa super. Ich bin viel ausgeglichener und ruhiger. Auch Geduld für mein Kind hab ich mehr.


5. Gibt es etwas, das du anderen alleinerziehenden Mamas gerne mit auf den Weg geben möchtest? Vielleicht auch Tipps für finanzielle Unterstützung? Viele alleinerziehende haben finanzielle Sorgen.

Vertraut auf euch! Das ist alles was ich sagen kann. Es bringt nichts im Selbstzweifel zu ertrinken. Klar so Situationen kenne ich auch zur genüge, aber nach jedem Tief kommt ein Hoch! Finanziell siehts bei mir auch alles andere als rosig aus, ich kämpf mich halt so durch und hab am Ende des Monats grad noch soviel um mein Auto zu tanken damit ich meine täglichen 43km ( eine Strecke) in die Arbeit fahren kann. Geht und lasst euch beraten, Gemeinde, Land, Caritas... Die sagen euch wo man was bekommt und wie. Sucht um jede Förderung und Unterstützung an die es gibt. Hilfts nicht schadete nicht.


6. Wie geht es deinem Sohn in dieser Situation? Versteht er das schon? Vermisst er seinen Papa sehr? Ich stelle mir das sehr schwierig vor, einem 2jährigen so eine Situation zu erklären.

Dadurch, dass der Papa sich nie wirklich Zeit für uns genommen hat und auch kaum da war, ists für Max nicht ganz so schlimm. Er kommt ihn 1- 2 mal die Woche besuchen. Mitnehmen darf er ihn vorerst nicht. Erstens vertraut Max ihm nicht wirklich ( lässt sich keine Windel von ihm machen usw). Und zweitens gabs zu viele Situationen in denen er mir bewiesen hat, dass auch ich ihm nicht trauen kann wenn es um unseren Sohn geht. Dazu kamen ganz hässliche Drohungen, aber das ist ein anderes Thema. Also dem Max konnte ich das ganz einfach erklären. Hab einfach gesagt, dass der Papa nicht mehr bei uns wohnt weil wir sonst immer so streiten. Das war OK für ihn. Leider hat er von diesen Streitigkeiten doch einiges mitbekommen.


 7. Kannst du dir vorstellen, eine neue Beziehung einzugehen? Oder ist das im Moment noch kein Thema für dich?

Das ist gerade eine sehr gute Frage, da ich die mir selbst derzeit stelle. Ich habe jemanden kennengelernt, den ich auch sehr, sehr gerne mag. Er hat selbst einen Sohn, etwas älter als meiner es ist. Die 2 Jungs mögen sich, mein Sohn mag ihn sehr und er geht wahnsinnig toll mit meinem Sohn um. Also würde dem ja nichts im Wege stehen... Mal sehen was daraus wird. Alles zu seiner Zeit. Es kommt e wies kommt. :-)



An dieser Stelle möchte ich mich bei Ursula nochmal herzlich für beantworten der Fragen bedanken. <3 Danke meine liebe.

Wenn auch du eine interessante Geschichte hast, dann melde dich doch gerne bei mir, dann frage ich vielleicht auch bald dir Löcher in den Bauch. 


bis bald,
eure Steffi

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