Offener Brief an die Ärztin, die mein Kind schlecht behandelte

Mein jüngster Sohn ist seit 6 Tagen krank. Er fiebert immer wieder bis 40,5 hoch und hat richtig schlimmen Husten. Nachdem er heute Nacht wieder nicht zur Ruhe kommen konnte, hatte ich beschlossen nochmals mit ihm zum Arzt zu fahren. Leider hatte heute nur die Ärztin im Nachbarort Dienst und was uns dort passiert ist, hat mich so geschockt, dass ich diesen offenen Brief nun schreibe in der Hoffnung so meinen Zorn loszuwerden.

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Liebe Frau Dr. B.,

leider habe ich heute Vormittag nicht so schnell die passenden Worte gefunden um meinen Unmut über Ihr Verhalten auszudrücken.

Woher nehmen Sie sich das Recht meinen 3jährigen Sohn so zu behandeln? Ihm zu drohen und ihm so fest am Oberarm festzuhalten, dass er mir 20 Minuten später erzählt, dass sein Arm noch immer weh tut?

Ist das Ihre Art ein Kleinkind zu behandeln, welches krank ist und seit 6 Tagen von hohem Fieber geplagt wird und dementsprechend müde und fertig ist? Glauben Sie wirklich, dass es richtig ist einem Kind zu drohen, man würde die Eltern wegschicken?

Ist das Ihre Art mit kranken und verängstigten Kindern umzugehen? Ich bin schockiert und zutiefst enttäuscht, denn gerade als Ärztin sollten Sie es doch besser wissen und die Ängste und Wünsche der Patienten zu respektieren.

Von mir als Mutter zu verlangen mein verängstigtes krankes Kind alleine im Behandlungszimmer zu lassen, mit einer genervten Ärztin die mein Kind brutal festhält, ist dann nur noch der Höhepunkt diverser Frechheiten gewesen. Die Behandlung durch Sie sofort abzubrechen, war die beste Entscheidung und ich überlege wirklich Sie der Ärztekammer zu melden. Solche Ärzte wie Sie es sind, sollten keine Kinder behandeln dürfen.

Und das alles nur weil er geweint hat? Ich bitte Sie, dass ist wirklich lächerlich. Vielleicht sollten Sie mal darüber nachdenken wie man mit seinen Mitmenschen umzugehen hat. Egal ob diese krank sind, weinen oder lachen.

Traurige Grüße

Stephanie A.


P.S.: Kann es vielleicht sein, dass sie die Lunge nicht abhören konnten, weil sie versucht haben durch zwei dicke Schichten Kleidung etwas zu hören? Eventuell war ja doch nicht das weinen meines Kindes daran Schuld.

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