Anzeige: Mehr Bewusstsein für schwere Allergien

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Mehr Bewusstsein für schwere Allergien

Ich glaube, ich habe euch noch nie davon erzählt, dass ich selbst Allergikerin bin und Asthma habe, oder? Viele Erinnerungen an meine Kindheit sind mit den Einschränkungen durch mein Asthma geprägt. Oft wurden meine Symptome des Asthmas und der schweren Allergie gegen Bienen nicht richtig ernst genommen oder heruntergespielt. Das machte mich sehr oft traurig und führte dazu, dass ich es oft nur sehr spät, besonders in der Schule, gesagt habe, wenn ich Atemnot bekam. Dass dies aber durchaus sehr gefährlich hätte werden können, daran dachte ich als Kind natürlich nicht. Da ich es aber wirklich sehr wichtig finde, dass alle Menschen mehr Bewusstsein für dieses Thema entwickeln, möchte ich euch heute erzählen, was die Begriffe Anaphylaxie und Adrenalin-Autoinjektor bedeuten und warum Wissen hier Leben retten kann.


Was ist Anaphylaxie?


Anaphylaxie oder auch anaphylaktischer Schock sind andere Begriffe für allergischer Schock. So ein Schock kann lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Deshalb ist es sehr wichtig auf Symptome zu achten, die auftreten können, wenn erwachsene Menschen (und auch Kinder) gewisse Lebensmittel zu sich nehmen oder von Insekten (z.B. Bienen) gestochen werden.


schwere Allergie
Bildquelle: schwere-allergie.de

Die Symptome können innerhalb kürzester Zeit auftreten und reichen vom Hautausschlag, über geschwollene Lippen oder Augen bis zur Atemnot. 

Bei der Anaphylaxie sind diese Symptome sehr ausgeprägt und die Betroffenen müssen so schnell wie nur möglich sofort zu einem Arzt gebracht werden oder der Notarzt muss gerufen werden. Denn bei einem anaphylaktischen Schock besteht akute Lebensgefahr, denn es kann hier auch das Herz-Kreislauf-System betroffen sein. Mehr Informationen dazu findet ihr auch auf dieser Facebookseite rund um das Thema Allergien.


Ein Notfallset kann Leben retten


Wie ich schon erzählt hatte, wurden meine Beschwerden lange nicht richtig ernst genommen. Eines Tages waren wir bei meiner Tante und unternahmen dort einen langen Spaziergang. Ich spielte mit den Gräsern am Wegesrand und plötzlich spürte ich einen Schmerz in meiner Hand und ich bekam immer schlechter Luft. Ich musste ständig husten und meine Augen juckten und tränten. Es wurde immer schlimmer. Mein Auge schwoll richtig schlimm an und trat aus der Augenhöhle schon hervor. 

Wir fuhren sofort zum Arzt und ich bekam ein Notfallmedikament und Augentropfen und dazu eine Überweisung ins Krankenhaus zu einem umfassenden Allergietest. Es hat sich herausgestellt, dass ich schweres Asthma und eine Bienenallergie habe. Es muss mich wohl auch eine Biene gestochen haben, als ich mit den Gräsern am Wegesrand gespielt habe. Als Kind konnte ich den Schmerz wohl nicht richtig einordnen und konnte deshalb meiner Mutter auch nicht genau sagen was los war. Es hätte wirklich schlimm enden können und ich bin froh, dass alle schnell und richtig reagiert haben. Seitdem habe ich immer mein Notfallmedikament mit dabei. 



schwere Allergie
Bildquelle: schwere-allergie.de

Mittlerweile kann ich mit meiner schweren Allergie schon sehr gut umgehen. Kann die Symptome gut einschätzen und weiß, was wann zu tun ist. Kinder können aber diese Symptome oft nicht richtig einschätzen. Gerade wenn das Kind noch kleiner ist, ist es umso wichtiger als Elternteil darauf zu achten, ob das Kind in irgendeiner Form auf etwas allergisch reagiert. Zu den häufigsten Allergenen gehören Insektenstiche, bestimmte Nahrungsmittel wie zum Beispiel Nüsse, Arzneimittel und auch Latex. Falls euer Kind das erste Mal von einer Biene gestochen wird, bitte beobachtet es danach ganz genau, um im Notfall schnell reagieren zu können. Das Gleiche gilt natürlich, wenn eure Kinder ein neues Nahrungsmittel essen. Achtet auch auf Hautausschläge und besprecht dies auf jeden Fall mit eurem Arzt. Eine schwere Allergie kann jeden treffen und es ist daher wirklich enorm wichtig, dass ihr eure Kinder gut beobachtet und die Symptome ernst nehmt.

Falls ihr oder eure Kinder auch an einer schweren Allergie leidet, dann geht bitte kein Risiko ein. Die Reaktionen können immer unterschiedlich stark ausfallen. Fragt euren Arzt nach einem Adrenalin-Autoinjektor, denn er kann euer Leben oder das eures Kindes retten. 

Mehr zum Thema Anaphylaxie könnt ihr auch auf der Facebookseite von schwere-Allergie.de lesen.


Habt ihr oder eure Kinder auch Allergien? Wie lebt ihr damit? Habt ihr auch Notfallsets zu Hause? Vielleicht sogar einen Adrenalin-Autoinjektor?

Alles Liebe

Eure Steffi

Kommentare:

  1. Ich bin auch auf Bienen allergisch und hab immer so eine Angst wieder gestochen zu werden. :-/

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  2. Hallo,

    glücklicherweise hat bei uns keiner eine schwere Allergie. Allerdings haben wir ein betroffenes Kind im Bekanntenkreis - ich leite die Seite direkt mal weiter!

    Liebe Grüße,
    Lisa

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Vielen Dank für deinen Kommentar. Dieser muss erst von mir freigeschaltet werden, ist dann aber sichtbar. :-)