GEBURTSBERICHT CHRISTOPHER

 

Ein Kaiserschnitt mit Komplikationen

 
 
 
 
Auch dieses Mal musste ich wieder am Vorabend des Kaiserschnittes im Krankenhaus sein. Es wurde nochmals ein Ultraschall gemacht und 2mal ein CTG geschrieben.
 
Ebenso hatte ich auch noch das Narkosegespärch. Es sollte wieder ein Kaiserschnitt unter PDA werden. Dieses Mal war mein Mann da nicht dabei, da er in der Zeit auf unseren großen aufpasste.
 
Nach den ganzen Untersuchungen genoss ich die Ruhe. Ich lag alleine im Zimmer. Die ganze Babystation war so ruhig. Es lagen glaube ich nur noch 4 andere Mütter zu der Zeit dort.
 
Ich habe ein Buch gelesen und bin anschließend noch auf der Station herumspaziert. Überall an den Wänden hingen so Dankeskarten mit lauter süßen Babys drauf. Das beschäftigte mich wirklich lange. *lach
 
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Am nächsten Tag wachte ich wirklich erholt auf. Ich musste um 7Uhr morgens im Kreissaal sein, dort wurde noch mal ein CTG geschrieben und ich bekam abermals einen Einlauf.
 
Anschließend duschte ich mich nochmal und zog das OP Hemdchen an. Ich war so ruhig und entspannt. Es war herrlich. Ich freute mich so auf den kleinen und hatte dieses Mal absolut keine Angst mehr vor dem Kaiserschnitt.
 
 
Eigentlich wäre mein Kaiserschnitt für 8 Uhr geplant gewesen, aber leider kamen zwei Notfälle dazwischen. So wurde ich immer wieder vertröstet.
 
Schön langsam wurde ich nervös, und auch mein Mann konnte mich nicht mehr beruhigen.
 
Mir wurde so schlecht. Ich hatte ja seit Mitternacht nichts mehr gegessen.
 
 
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Um 10 Uhr ging es dann endlich ab in den Operationssaal. Nun wurde ich doch etwas nervös wegen der PDA. Aber dieses Mal gab es da, Gott sei Dank, keine Probleme.
 
 

Komplikationen - was ist los?


Beim letzten Kaiserschnitt ging alles ganz schnell. Dieses Mal nicht. Ich wurde unruhig. Ständig fragte ich meinen Mann was da los sei usw.

Die Schwester sagte dann, es seien ziemlich viele Verwachsungen vom letzten Kaiserschnitt da und daher würde es einfach ein bisschen länger dauern, aber da sei ganz normal.

Okay das beruhigte mich auf ein wenig.

Auf einmal die Stimme des Arztes: Bitte den OP-Tisch schräg stellen und nach hinten kippen!

Was? Was ist los? Stimmt was nicht?

Niemand sagte etwas. Es wurde an mir geruckelt und gezerrt und auf meinen Bauch gedrückt, so dass mir schlecht wurde.

Aber dann auf einmal: Babygeschrei! :-D

Ich sag euch mir ist so ein Stein vom Herzen gefallen. Ich hatte wirklich große Angst, dass etwas nicht stimmt, da dieser Kaiserschnitt ganz anders war, als der erste.
 
Im Nachhinein erfuhr ich, dass aufgrund der Schieflage des Babys, der Arzt große Probleme hatte, den kleinen heraus zu bekommen. Daher wurde der OP-Tisch verstellt und eine Saugglocke zu Hilfe genommen. Dies machte der Arzt um den Bauch nicht noch mehr öffnen zu müssen.


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Aber erstmal wurde mir der kleine gezeigt und wir durften ganz lange kuscheln. <3 Das war so wunderschön. Der Zauber der Geburt verliert auch in der Wiederholung absolut nicht an Intensität.


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Mein Mann begleitete dann die Hebamme und den kleinen zum baden und wiegen usw. Ich wurde in der Zwischenzeit noch im OP versorgt.

Nach ca 45 min. durfte aber auch ich zu meinem kleinen. Er wurde mir nackt auf die Brust gelegt. Wir kuschelten und stillten. Es war zauberhaft. Nur das Baby, mein Mann und ich. <3 <3 <3

Er wog übrigens 3440 Gramm und war 51 cm groß.


Wie die erste Lebenswoche verlief und ob dieses Mal das stillen geklappt hat, erzähle ich euch dann nächste Woche :-)


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bis bald
eure Steffi






 

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